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Fachschule Technik (Technikerschule)

BE A Technician

Staatlich geprüfte(r) Technikerin/Techniker

Fachrichtung Elektrotechnik
Schwerpunkt: Energietechnik und Prozessautomatisierung

Die Weiterbildung an der Fachschule Technik Fachrichtung Elektrotechnik richtet sich an alle Fachkräfte aus dem technischen Bereich. Die Perspektive als Technikerin/Techniker ist vielseitig und zielt auf eine Beschäftigung im mittleren Management ab.

Dementsprechend sind die Inhalte sowohl fachlich breit aufgestellt als auch auf überfachliche Kompetenzen ausgerichtet. Neben den fachlichen Bereichen Automatisierung, Energietechnik und Gebäudesystemtechnik beinhaltet die Ausbildung Aspekte des Projektmanagements und der Betriebswirtschaftslehre, Kommunikation und Fachenglisch.

Durch die Einstufung auf das Niveau DQR6 erhalten Absolventinnen und Absolventen neben der Berufsbezeichnung „staatlich geprüfte(r) Technikerin/Techniker“ den Titel „Bachelor Professional“ verliehen. Zusätzlich ermöglicht der Abschluss den Zugang zur Hochschule und bietet begleitend weitere Zusatzqualifikationen.

Es ist möglich, die Weiterbildung an der Fachschule Technik in Vollzeit oder berufsbegleitend in Teilzeit zu absolvieren.

Tagesform (Vollzeitform) Dauer 2 Jahre
Abendform (Teilzeitform) Dauer 3 Jahre

Aufbau und Struktur   (mehr Info)

Berufsprofil und Inhalte der Weiterbildung  (mehr Info)

Anmeldemodalitäten und Voraussetzungen

Zur Fachschule wird zugelassen, wer

  1. die Berufsschule und die Ausbildung in einem geeigneten Ausbildungsberuf abgeschlossen hat und zum Zeitpunkt der Abschlussprüfung mindestens ein Jahr in diesem Beruf tätig war;

oder

  1. die Ausbildung zur staatlich geprüften Assistentin oder zum staatlich geprüften Assistenten in einem für die jeweilige Fachrichtung geeigneten Beruf abgeschlossen hat und mindestens ein Jahr in diesem Beruf tätig war;

oder

  1. eine anderweitige Berufsausbildung hat und fünf Jahre in einem für die Ausbildung an der Fachschule förderlichen Beruf tätig war.

Der Bewerbung müssen folgende Unterlagen beigefügt werden:

    • Lebenslauf
    • Abschlusszeugnis der Berufsschule
    • Facharbeiter- oder Gesellenbrief
    • Tätigkeitsnachweis(e) über die Berufspraxis im elektrotechnischen Bereich
    • Bescheinigung des Arbeitgebers (nur für Abendschüler)
    • Krankenversicherungsnachweis

Die Unterlagen müssen beglaubigt sein. Bei Vorlage der Originale und Kopien wird die Richtigkeit der Kopien vom Schulsekretariat bestätigt. Eine beglaubigte Kopie ist in diesem Fall nicht nötig.

Studienbeginn:   01.02. und 01.08. eines Jahres

Meldefristen:     31.03. und 31.10. eines Jahres,

Freie Plätze werden auch nach der Meldefrist bis zum Studienbeginn vergeben!

Schulbüro:

Birthe Grönwoldt

E-Mail: birthe.groenwoldt@hibb.hamburg.de

Tel.: 040 / 428 11 1740

Fax: 040 / 428 11 1751

 

Abteilungsleiter

Mark Rominger

E-Mail: Mark.Rominger@BS22.Hamburg.de

Tel.: 040 / 428 11 3212

Zusätzliche Qualifikationen

Nach Bestehen der Abschlussprüfung und erfolgreicher Teilnahme an der schriftlichen Prüfung im Fach Mathematik zum Erwerb der Fachhochschulreife, wird die Fachhochschulreife zuerkannt und ausgewiesen.

Dieser Abschluss berechtigt in allen Ländern der Bundesrepublik Deutschland zum Studium an Fachhochschulen.

Die Schule erfüllt die Bedingungen der Anlage zur zweiten Verordnung über die Anerkennung von Prüfungen bei Ablegung der Meisterprüfung im Handwerk vom 14.08.1973 (Anerkennung des fachtheoretischen Teils der Meisterprüfung).

Im Verlauf der Weiterbildung wird ein Zusatzkurs mit Fern- und Präsenzphasen zur Vorbereitung auf die Ausbildereignungsprüfung angeboten. Anschließend kann die Handelskammerprüfung abgelegt werden.

Der Zusatzkurs an sich ist kostenlos. Die Prüfungsgebühr in Höhe von ca. 100€ muss von jedem Teilnehmenden selbst entrichtet werden.

Finanzielle Förderung und Kosten

Der Schulbesuch ist kostenlos. Für die Prüfungen der unmittelbaren Ausbildung werden von den Studierenden keine Prüfungsgebühren erhoben. Externen Prüfungen sind jedoch gebührenpflichtig.

Benötigte Fachliteratur und Software wird weitestgehend für die Dauer der Weiterbildung gestellt. Darüber hinaus benötigte Materialen und andere Lernmittel müssen selbst angeschafft werden.

 

Es besteht Rechtsanspruch auf BAföG-Förderung als Schüler-BAföG oder Meister-BAföG. Maßnahmen zur Rehabilitation werden beim zuständigen Arbeitsamt beantragt. Zeitsoldaten wenden sich an die Berufsförderungsdienste der Bundeswehr.

Studierende der Fachschule Technik können für Ihre Aus- und Weiterbildung finanzielle Unterstützung erhalten. Leistungen können nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) oder dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) bewilligt werden und sind in der Regel abhängig vom Einkommen und Vermögen.

 

Nach dem BAföG wird Ausbildungsförderung gewährt, wenn Studierende der Fachschule Technik die erforderlichen Mittel für den Lebensunterhalt und ihre Ausbildung anderweitig nicht zur Verfügung stehen. Damit soll dem einzelnen, unabhängig von der wirtschaftlichen Situation seiner Familie, die Ausbildung ermöglicht werden, für die er sich nach seinen Interessen und Fähigkeiten entschieden hat. Ziel ist es, allen Auszubildenden vergleichbare Bildungschancen zu eröffnen.

 

Das AFBG (auch ‚Meisterbafög‘ genannt) verfolgt die Ziele, Teilnehmern an Maßnahmen der beruflichen Aufstiegsfortbildung finanziell zu unterstützen und sie zu Existenzgründungen zu ermuntern. Gefördert werden können Handwerker und andere Fachkräfte, die sich u. a. auf einen Fortbildungsabschluss an der Fachschule Technik vorbereiten. Die Förderung ist an bestimmte persönliche Anforderungen geknüpft.

Hamburg – Elbcampus

Schleswig-Holstein – IB.SH

Niedersachsen – NBank

Für Teilnehmende an

  • Umschulungsmaßnahmen der Arbeitsverwaltung,
  • Reha-Maßnahmen der Reha-Träger und
  • Berufsförderungsmaßnahmen der Bundeswehr

wird ein Kostenbeitrag in Höhe von 76,- € pro Wochenstunde und Halbjahr von der Schulbehörde (HIBB) erhoben. Die Kosten werden in der Regel vom Maßnahmenträger übernommen.